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Vorbei an den Tonga zum Chizarira NP

Als wir Mana Pools verliessen, fuhren wir zurück nach Karoi und wollten dort ein letztes Mal auftanken. Ein voller Tank in Verbindung mit den vollen Reservekanistern sollte uns ohne Probleme bis zur namibischen Grenze bringen. Erneut hatten wir keine Probleme. Wir haben insgesamt fünf mal getankt und hatten nie Probleme eine Tankstelle zu finden die uns mit Diesel versorgte.

Unser Weg führte uns nun auf einer schlechten Strasse Richtung Binga mehr oder weniger entlang des Lake Kariba zum Chizarira NP, den wir auf dem Weg in den Hwange NP noch besuchen wollten.

Wir waren langsam etwas erschöpft und etwas „wildlife-müde“ und wollten den Park besuchen um eine grandiose Aussicht zu geniessen und etwas zu entspannen.
Tatsächlich war es das, was wir taten. Die Strasse entlang der verschiedenen Tonga Dörfer wurde immer schlechter aber wir bewältigten die knapp 300km lange Strecke in etwas mehr als 5,5 Stunden Fahrzeit.

Der Chizarira NP verfällt – soviel können wir nach einer Runde durch den „besseren“ Teil des Parks sagen. Es gibt dort sehr viel Arbeit und wir waren nicht bereit auf den gebuchten Campsites zu übernachten. Die beiden Campsites „Mucheni View“ und „Mucheni Gorges“ sind wunderbare Orte mit phantastischem Ausblick und wir genossen es, dort einfach zwei Nächte zu stehen und Nichts zu tun.

Wer damit leben kann, wird den Park mögen. Wer Wildlife und eine Infrastruktur erwartet, wird enttäuscht sein. Es gibt sehr viel zu tun und die Chance dass sich etwas tut ist angesichts der politischen und finanziellen Lage des Landes gering.

Auf dem Weg zum Hwange NP

Auf dem Weg zum Hwange NP machten wir noch Rast am Ende des Lake Kariba bei Richard und seiner Frau, Betreiber der Maapwe Bay Campsite.

Beide kennen Al und Gail auch gut und sie sind derselbe Typ Mensch – herzlich und freundlich.
Wir genossen eine Nacht bei ihnen und können diese Campsite sehr empfehlen. Sie liegt direkt am Wasser, ist hochwertig ausgestattet und wer möchte, kann auch eine Bootstour auf dem See unternehmen.

Die Beiden hatten für uns keine Zeit, da sie sich gerade vorbereiteten um am nächsten Morgen mit einem Gast (jemand von Tracks4Africa) den Matusadona NP zu erkunden und sich erneut einen eigenen Überblick zu verschaffen um bei Fragen von Gästen seriöse Auskünfte geben zu können.

Wir liessen die Seele baumeln, machten eine kurze Bootstour und genossen das Lagerfeuer am Abend, bevor wir am nächsten Morgen früh aufbrachen um unsere letzten Tage in einem NP mit regelmässigen Game Drives anzugehen.

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